„Wer wir sind – Wer sind wir?“

Literarische Texte und Musik

zum Roman von Lena Gorelik

Andreas Eckardt, Dr. phil. Sabine Pfäfflin,

A. Ruof

 “ Er singt Bardenlieder, diese tiefsinnigen russischen Lieder über die großen Dinge im Leben.“
-Lena Gorelik/Wer wir sind-

Lena Goreliks autobiografischer Roman „Wer wir sind“ (2022) zeigt, dass die eigene Identität gerade im Konflikt zwischen Eigensinn und Anpassung, zwischen Fremdsein und Selbstbestimmung, im Status des „Dazwischen“ stark wird. Die Autorin hat einen besonderen Bezug zu Ludwigsburg: Zusammen mit ihrer Familie reiste sie 1992, von Sankt Petersburg kommend, nach Deutschland ein. Ihre erste Station: eine Flüchtlingsunterkunft in Ludwigsburg. Schnell merkt die damals Elfjährige, dass sie jetzt „die Fremde“ ist. Mit viel Fleiß und Durchhaltewillen erobert sich die jugendliche Lena Gorelik die deutsche Sprache und ihr neues Leben. Doch die Vorstellungen von Freiheit unterscheiden sich zunehmend zwischen Eltern und Tochter. Studierende des Seminars „Textwerkstatt“ (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Leitung: Dr. Sabine Pfäfflin)
haben literarisch auf den Roman reagiert.

Im Verlauf der Lektüre und gemeinsamen Reflexion sind eigene literarische Texte entstanden, die sich mit dem Roman und seinen thematischen Schwerpunkten auseinandersetzen. Musikalisch wird der Abend vom iPHad-Ensemble der Hochschule unter der Leitung von Andreas Eckhardt begleitet. Im Sinne des Semesterschwerpunktes „KULTUR MACHT STADT“ wird an diesem Abend deutlich, dass Literatur und Stadt eng miteinander verknüpft sind und über Generationen und Erfahrungen hinweg Gemeinsames entstehen kann.

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Stadtbibliothek Ludwigsburg.

  • In Kooperation mit der Stadtbibliothek Ludwigsburg und der VHS Ludwigsburg