Schmerz in postmigrantischer Literatur

Institut für deutsche Sprache und Literatur

apl. Prof. Dr. Annette Bühler-Dietrich

R. Hiller

„Die Angst vor deren Lachen, vor der Umkleide, vor dem Sprungblock, vor dem Sonntag, weil nach dem Sonntag der Montag kam, zuverlässig.“
-Lena Gorelik/Wer wir sind-

Vom Schmerz der Ausgrenzung und Diskriminierung, von Traumata und Verlusten erzählt die postmigrantische Gegenwartsliteratur vielfach.
Doch wie kommt Schmerz zur Sprache?
Welche Sprache des Schmerzes finden diese Texte der Gegenwartsliteratur?
Und wie kann aus dem Schmerz Hoffnung entstehen, wenn Selma Wels Anthologie „anders bleiben.
Briefe der Hoffnung in verhärteten Zeiten“ heißt?



Der Vortrag geht diesen Fragen anhand von Publikationen der letzten Jahre nach.